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Nachdem dir klar geworden ist, wie du der Welt, in der du lebst, gegenüberstehst, wirst du in der Lage sein, künstlerische Bezüge herzustellen.

(Lenard Petit)

 

Die Schnittstelle zwischen Schauspiel und Prozessorientierter Psychologie ist die Arbeit an Körper, Imagination und Bewusstheit.

 

Oft sind handwerkliche Grenzen mit psychologischen Grenzen verbunden und laden zu einem Veränderungsprozesses ein.

 

Meine Vision ist, immer tiefer zu erforschen, wie sich die Schlüsselkompetenzen des Schauspielers – Präsenz, Durchlässigkeit und Haltung – zu menschlichen Entwicklungsprozessen verhalten und wie sich Leben und Kunst wechselseitig durchdringen: Wie Welt- und Lebenserfahrungen zu neuen künstlerischen Ausdrucksformen, und wie Kunst zu neuen Lebensimpulsen fuhrt.

Als Dozent für Schauspiel arbeite ich seit 2005 mit einem Körpertraining, um Darsteller darin zu unterstützen, bewusst und ausdrucksstark zu werden. 

Ziel ist der freie, bewegte und mit seinen Empfindungen verbundene Körper – ausgehend von der Annahme, dass ein lebendiger Körper einem lebendigen Fluss der Imagination entspricht und umgekehrt. 

Quellen sind u.a. "Viewpoints" nach Anne Bogart, Körperarbeit nach Michael Tschechow, Übungen und Ansätze von Yoshi Oida und Peter Brook - erweitert durch eigene Übungen und seinen genauen Blick.

Das Training begleitet alle Inszenierungen und Workshops und findet zudem in besonderem Maße innerhalb des Schauspielunterrichts statt, vor allem an der Universität der Künste.

Wer sich für diesen Aspekt meiner Arbeit interessiert, kann mich jederzeit über die auf der letzten Seite angegebenen Kontaktdaten kontaktieren.