Sebastian Eggers  
Regisseur                   Inszenierungen - Arbeit mit Amateuren - Vorbereitung auf Vorsprechen



Über mich
Inszenierungen
Unterricht

Szenenstudien
Kurse
Einzelunterricht

Lebenslauf
Referenzen

Links
Kontakt
Hier finden Sie eine Auswahl an Kursen und Workshops, die ich neben meinem Untericht an Schauspielschulen für Amateure oder Studierende anbiete:


Haltestelle Erfindungsgeist


Ein halb abgerissenes Wandtelefon in einer verkommenen U-Bahn-Station. Spärliches Licht. Alle möglichen Gestalten tauchen hier auf, jung und alt, reich und verkommen, blasiert und sozial. Scheinbar Alltägliches wechselt mit dramatisch Zugespitztem.

Dieser Ort, an dem alles mögliche statt finden kann, ist Ausgangspunkt für diesen Schauspielgrundlagenworkshop, der sich vor allem an Leute richtet, die erste Schauspielerfahrungen suchen und/oder vertiefen wollen.

In fünf intensiven Tagen wird, ausgehend von Beobachtungsgabe und Fantasie der Teilnehmer, jeweils eine Figur körperlich-gestisch erarbeitet. Thematisiert wird dabei im Besonderen die Erarbeitung einer körperlichen Verwandlung (Haltung, Gang, Geste, Rhythmus), körperliche Durchlässigkeit, die Anregung der Fantasie und ferner auch der Umgang mit einem Requisit und das Partnerspiel.

Ziel sind kurze selbst erfundene Miniszenen und Begegnungen.

Wenn du das Leben begreifen willst, glaube nicht, was man sagt und was man schreibt,
sondern beobachte und denke nach.

(Anton Tschechow)



Befragen – Entzünden – Gestalten
Ein Regie-Grundkurs im Umfang von 5 Wochenendseminaren

Dieser fortlaufende Lehrgang richtet sich an alle, die sich ernsthaft zum Spielleiter im Amateurtheater weiterbilden wollen. Er vermittelt methodische und handwerkliche Grundlagen im Umgang mit einem Theaterstück.

Im Zentrum steht die Einführung in eine an der Praxis orientierten dramaturgischen Analyse von Theaterstücken und deren praktischer Erprobung.

Die Analyse soll dazu beitragen, ein Stück im gesamten Handlungsverlauf zu erfassen, es in Haupt- und Nebenhandlungen aufzuteilen, Themen zu analysieren und im Gespräch zu konkretisieren, Figuren zu charakterisieren und Material zu sammeln, um Darsteller darin zu unterstützen, eine Figur aufzubauen.

Ein besonderer Schwerpunkt bildet die Arbeit an einzelnen Szenen. Hier geht es darum, anhand der Analyse praktische Spielvorschläge für Schauspieler selbständig zu erarbeiten und praktisch zu erproben. Grundlagen der Schauspielerführung werden dabei reflektiert und geübt.

Wir arbeiten dafür sowohl am Tisch als auch in einer Werkstattsituation, in der einzelne, stets wechselnde Teilnehmer als Darsteller agieren.

Wie lese ich einen Text? Wie dringe ich in die Figuren ein? Wie rege ich meine und die Fantasie von Darstellern an? Wie erarbeite ich Spielvorschläge? Wie bringe ich Darsteller ins Spiel? – Dies sind die Fragen, die uns hauptsächlich beschäftigen werden.

Weitere Aspekte sind das Anleiten von Aufwärmübungen, der Umgang mit dem Bühnenraum, Fragen des Gruppenklimas und eine Reflexion dessen, welche Funktion der Regisseur innerhalb der Gruppe einnimmt und was er leisten muss.




Handeln
Ein Schauspielgrundlagenkurs

Dieses Wochenendseminar widmet sich dem Handeln als Basis der Schauspielerei. Es besteht aus Improvisationen und Übungsaufgaben, in denen es darum geht, Ansätze zu einer Figur über ihr Verhalten in einer imaginierten Situation zu entwickeln. Es geht darum,  praktisch zu erkennen, dass das persönlich genommene Interesse einer Figur in einer Situation Motor der Handlung ist. Über das Interessse entsteht eine Haltung, und die Haltung ist der Schlüssel zum Verhalten.

Wir berühren dabei sowohl das Spiel mit einem Requisit als auch das Spiel mit dem Partner.

Immer geht es darum zu begreifen, wie jedeR eine vorgegebene Situation nutzen kann, um die eigene Kreativität anzuregen und spannende szenische Geschichten zu erfinden.



Verwandeln
Ein Schauspielgrundlagenkurs

In diesem Wochenendseminar möchte ich den Teilnehmenden erste Erfahrungen mit der körperlichen Verwandlung vermitteln. "Körperliche Verwandlung" schließt in diesem Fall auch den Ausdruck von Emotionalität ein.

Wir nähern uns ihr zunächst über ein Körpertraining, das die Teilnehmenden für die Wahrnehmung des eigenen Körpers und des Zusammenhangs zwischen körperlicher Haltung, Bewegung und Empfindung sensibilisiert. Dadurch wird die körperliche Durchlässigkeit trainiert.

Darauf aufbauend arbeiten wir an ersten körperlichen Verwandlungen, z.B. das Spielen eines alten Menschen, eines Betrunkenen, eines sehr müden Menschen, und so weiter.

Wir thematisieren dabei die Entwicklung eines veränderten Körpers ausgehend von körperlichen Empfindungen, von Gesten und Mimik. Den Höhepunkt bilden kurze improvisierte Begegnungen zwischen den so entstehenden Figuren.