| Sebastian Eggers Regisseur Inszenierungen - Arbeit mit Amateuren - Vorbereitung auf Vorsprechen |
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Bildergalerie Parasiten Marius von Mayenburg Ringo ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt und wird von seiner Freundin Betsy versorgt. Deren Schwester Friderike ist schwanger, aber unfähig, eine Beziehung zu dem in ihr wachsendem Baby aufzunehmen. Sie ist kurz davor, sich das Leben zu nehmen und hofft auf die Zuneigung ihres Freundes Petrik. Doch der kümmert sich lieber um seine Schlange statt um seine Freundin und erkennt seine Liebe zu ihr erst, nachdem sie ihn verlassen hat. Multscher ist der Rentner, der Ringos Querschnittslähmung verursacht hat. Er taucht in der Wohnung von Betsy und Ringo auf in der Hoffnung, hier seine Vereinsamung durchbrechen zu können und jemanden zu finden, der ihm auf seinem Weg in den Tod Beistand leistet. Mayenburg zeichnet das Bild einer Gesellschaft, deren Mitglieder in einem Gefühl des Ungenügens, der Unausgefülltheit und Frustration gefangen sind. Sie versuchen, ihre Isolation den anderen gegenüber zu durchbrechen und ihrem tiefen Verlangen nach Liebe Raum zu geben, schaffen es aber nicht mehr, zu den anderen durchzudringen. Sie zerstören sich durch ihr tiefes Mißtrauen gegenseitig und kämpfen darum, sich selbst irgendeine Form von Menschenwürde anerkennen zu können oder eine Perspektive für mehr individuelle Lebensqualität zu entwickeln. Dabei setzen sie alles auf eine Karte: Ihre ganze Hoffnung richtet sich darauf, in ihren Liebesbeziehungen jemanden zu finden, der ihnen Wert und Sinn gibt. Ihre Liebesgeschichten sind von Aggression, Mißtrauen, Isolation und Todessehnsucht durchtränkt. |
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